Laktoseintoleranz: Testergebnis

In Ihrem Testergebnis ist aufgeführt, ob Sie die genetische Veränderung für primäre Laktoseintoleranz tragen (TT) oder nicht (CC) bzw. ob Sie Anlagenträger (heterozygoter Genotyp, CT) sind. Als Anlageträger besteht die Möglichkeit, dass Ihre Nachkommen an primärer Laktoseintoleranz erkranken. Die Wahrscheinlichkeit hierfür richtet sich nach dem entsprechenden Genotyp des anderen Elternteils.

Genotyp Bedeutung
TT Keine primäre Laktoseintoleranz (ca. 40 % der westeuropäischen Bevölkerung
TC Heterozygoter Genotyp. Keine primäre Laktoseintoleranz, jedoch ist eine Vererbung Laktoseintoleranz-Veranlagung an die Nachkommen möglich (ca. 45 % der westeuropäischen Bevölkerung)
CC Genetische Anlage für Laktoseintoleranz (ca. 15 % der westeuropäischen Bevölkerung). Im Laufe Ihres Lebens wird sich definitiv eine Intoleranz gegen Milchzucker einstellen.

Neben der genetisch bedingten primären Laktoseintoleranz existieren noch verschiedene sekundäre Formen, die allerdings sehr viel seltener sind. Diese sind nicht vererbar, und können somit nicht mit dem JenaGen DNA-Test nachgewiesen werden.

Folgende Erkrankungen können zum Auftreten einer sekundären Laktoseintoleranz führen:

• Fehlbesiedlung des Darms mit bestimmten Bakterienarten
• Zöliakie
• durch Strahlung verursachte Enteritis (z. B. Bestrahlung im Rahmen einer Tumortherapie)
• bestimmte Infektionskrankheiten, die Dünndarmzellen schädigen können
• zu geringe Kontaktzeit bei beschleunigter Darmpassage

Zur Abklärung eventueller Ursachen bzw. zur Stellung einer Differentialdiagnose sollten Sie einen Arzt konsultieren.

 
 
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