01.02.2010

Heimliche Vaterschaftstests ab sofort verboten

Mit dem heutigen Inkrafttreten des Gendiagnostikgesetzes (GenDG) vom 31.07.2009 können heimliche Vaterschaftstest als Ordnungswidrigkeit mit bis zu 5.000 Euro bestraft werden. Dem durchführenden Labor drohen Strafen bis zu 300.000 Euro.

Zusammenfassend gelten ab sofort die folgenden Neuregelungen:

• Alle beteiligten Personen (einschl. der Kindsmutter) müssen schriftlich in den Vaterschaftstest einwilligen.
• Die Einwilligung in die Untersuchung kann jederzeit ohne Angabe von Gründen zurück genommen werden.
• Übermittlung des Testergebnisses erfolgt wie bisher ausschließlich an den Auftraggeber.
• Genetisches Probenmaterial muss unmittelbar nach Beendigung des Vaterschaftstests vernichtet werden (soweit nicht anders vereinbart).
• Das Testergebnis wird beim durchführenden Labor für 30 Jahre archiviert (soweit nicht anders vereinbart).

Weiterhin sieht das Gendiagnostikgesetz vor, dass ab dem 01.02.2011 Vaterschaftstests nur noch durch akkreditierte Labore durchgeführt werden dürfen. Die JenaGen GmbH erfüllt diese Bedingung schon seit langem. Bereits seit 2004 weisen wir durch unsere Akkreditierung nach DIN EN ISO 17025 unsere Fachkunde und hohen Qualitätsstandards nach.

 
 
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